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MANNERHEIMS PROBLEME MIT DEM FINNISCHEN I

 

 

Mannerheim ist der berühmteste Finne. Er ist  berühmt, weil er als oberster Befehlshaber im Zweiten Weltkrieg dazu beitrug, dass Finnland als eigenständige Nation weiter bestehen konnte.

 

Obwohl er der berühmteste Finne ist, hatte Mannerheim mit der finnischen Sprache seine liebe Mühe.

 

 

Als Kind lernte er kein Finnisch.

 

Als Erwachsener lernte er dann doch noch Finnisch. Das Ergebnis war wenig überzeugend. Sein Akzent war, wie dies ein Autor festhält, unglaublich schlecht.

 

 

Warum dies?

 

Sicher hängt dies nicht damit zusammen, dass Mannerheim sprachlich unbegabt war. Er sprach Schwedisch, Russisch, Französisch und auch Deutsch - in seinem berühmten Tischgespräch mit Hitler unterhielt er sich mit ihm in der deutschen Sprache.

 

Die Ursache lag anderswo. Mannerheim war ein Mann von Adel. Er war der Baron Mannerheim. 

 

Als Mann von Adel  war Mannerheim nicht ganz frei von persönlichen Eitelkeiten. Man könnte vielleicht sogar auch sagen, dass er etwas hochnäsig war. Finnisch aber war in seinen Augen eine ungehobelte und geradezu barbarische Bauernsprache mit einer total verkorksten Grammatik.

 

Als Mann von Adel wollte er sich damit eigentlich gar nicht beschäftigen.

 

Und als er sich dann eben doch mit ihr auseinandersetzen musste, wurde auch ihm klar, dass Finnisch eine schwierige Sprache ist.

 

 

 

 

 

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