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MÜCKEN: BASISWISSEN

 

 

 

Mücken haben absolut nichts mit der finnischen Sprache zu tun. Aber es ist schon so: Man kann nicht über Finnland und die finnische Sprache sprechen, bevor man den Leuten nicht erklärt hat, was es mit den Mücken auf sich hat.

 

Die Leute denken sich nämlich, dass es in Finnland nur so von Mücken wimmelt.

 

Das stimmt natürlich nicht.

 

 

Wie aber ist es tatsächlich mit den Mücken?

 

Vorerst: Dass es in Finnland Mücken gibt, ist unbestritten. Man kann sie in zwei Gruppen einteilen. Auf der einen Seite gibt es die Männchen. Sie sind Mücken und stechen zudem auch noch. Auf der anderen Seite sind es die Weibchen. Sie sind einfach nur Mücken.

 

Man kann die Mücken auch anders aufteilen: Es gibt Mücken, die einzeln vorkommen. Sie stellen kein Problem dar. Und es gibt Mücken, die sich einem Schwarm angeschlossen haben. Diese Schwärme sind ein Problem. Wer in einen Schwarm mit Millionen von Mücken gerät, hat in Finnland etwas erlebt, an das er sich sein Leben lang erinnert.

 

 

Wie aber schützt man sich vor einer Begegnung mit einem Mückenschwarm?

 

Eine bewährte Strategie besteht darin, dass man ihnen aus dem Weg geht.

 

Diese Strategie kann man verschieden umsetzen:

 

 

 

Strateige 1: Meiden Sie Finnland

 

Man kann Mücken in Finnland vermeiden, indem man  gar nicht erst nach Finnland geht. Die Logik dahinter ist klar: Wer nicht nach Finnland reist, kann dort auch nicht in einen Mückenschwarm geraten.

 

Diese Radikallösung hat einen Nachteil: Wer nie nach Finnland geht, lernt auch dieses schöne Land nicht kennen.

 

 

Es muss jedoch nicht immer die Radikallösung sein. Es gibt elegantere Möglichkeiten, den Schwärmen auszuweichen.

 

 

Eine dieser Möglichkeit sie so aus: Man geht dann nach Finnland geht, wenn es dort keine Mückenschwärme hat.

 

 

 

Strategie 2: Suchen Sie sich mückenlose Zeiten aus

 

Mückenlose Zeiten gibt es in Finnland genug. Etwa ab Oktober bis etwa Mai muss man nicht damit rechnen, in einen Schwarm zu geraten.

 

Das gilt auch für Lappland, das wegen seiner Mückenschwärme besonders berüchtigt ist. Wer um den September herum nach Lappland geht, kommt in den Genuss der Ruska-Zeit. Dann erstrahlen die Bäume und Sträucher in den prächtigsten Herbstfarben.

 

Mücken aber hat es so gut wie keine.  Sind Sie während der Ruska-Zeit einen Monat lang in Lappland, dürfen Sie damit rechnen, dass Sie ungefähr 10 bis 15 Mücken begegnen.

 

 

 

Strategie 3: Suchen Sie sich mückenlose Orte aus

 

Mücken suchen sich Orte aus, wo es feucht, warm und windstill ist.

 

Das kann man ausnützen, indem man an Ort geht, wo es trocken und vor allem windig ist.

 

Dies ist eine nützliche Strategie. Neu ist sie allerdings nicht. Rentiere sind zwar nicht die gelehrigsten Tiere, aber das haben sie schon lange gelernt: Sie vermeiden Müchenschwärme, indem sie sich auf die baumlosen Hügel und auch auf die Strassen begeben. Dort weht ein leichter Wind  - und fort sind die Mücken.

 

 

 

Strategie 4: 300 Meter links ist es besser.

 

Einen letzten Punkt soll man bedenken: Ein Schwarm Mücken mag Millionen von Mücken umfassen. Unendlich gross ist er trotzdem nicht.

 

Auch das kann man ausnutzen: Weil der Schwarm nicht unendlich gross ist, kann man ihm entfliehen.

 

Oft nützt es schon, wenn man 300 Meter nach links oder nach rechts wandert. Denn dort ist kein Schwarm.

 

 

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