der winterkrieg: das einschneidenste ereignis

 

 

 

 

Der Winterkrieg  muss, wenn man von Finnland spricht, besonders erwähnt werden. Denn er ist das wichtigste Ereignis in der Geschichte Finnlands. So ist es denn kein Zufall, dass zum hundertjährigen Bestehen von Finnland zum ersten Mal ein nationales Monument errichtet worden ist, das an den Winterkrieg erinnert.

 

Dass der Winterkrieg sehr wichtig war, liegt auf der Hand. Als der Angriff der Sowjetunion am 30. November auf Finnland erfolgte, stand die Existenz der noch nicht einmal 25 Jahre alten Nation auf  auf dem Spiel. Die Angriffspläne der Sowjetunion sahen die Besetzung von ganz Finnland vor: Die sowjetischen Truppen hätten vorrücken und erst an der schwedischen Grenze Halt machen sollen  -  was das Ende der Eigenständigkeit Finnlands bedeutet hätte.

 

Und auch die finnische Sprache gäbe es vermutlich nicht mehr.

 

 

 

Mehr über den Winterkrieg erfahren Sie hier.

 

 

 

 

 

der fortsetzungskrieg: ein vergessener krieg

 

 

Der Winterkrieg hat sich in das kollektive Gedächtnis eingebrannt - und zwar nicht nur bei der finnischen Bevölkerung, sondern auch bei Menschen auf der ganzen Welt: Die Tapferkeit, mit der sich die finnische Armee den sowjetischen Soldaten entgegenstellte, beeindruckte sehr.

 

Oft wird jedoch vergessen, dass Finnland auch später in Kriege mit der Sowjetunion verwickelt war. Sie werden unter dem Ausdruck Fortsetzungskrieg zusammengefasst.

 

Zeitlich erstreckte sich der Fortsetzungskrieg von 1941 bis Mitte 1944.

 

Auch in dieser Zeit stand das Schicksal Finnlands auf des Messers Schneide. Vor allem Mitte 1944 war die sowjetische Armee kurz davor, die letzten Verteidigungslinien Finnlands zu durchbrechen.

 

 

Der Fortsetzungskrieg forderte unter den finnischen Soldaten über 50'00 Opfer.